Ah, Holy Jesus

Ah, holy Jesus, how hast Thou offended,
That man to judge Thee hath in hate pretended?
By foes derided, by Thine own rejected,
O most afflicted.

Who was the guilty? Who brought this upon Thee?
Alas, my treason, Jesus, hath undone Thee.
’Twas I, Lord, Jesus, I it was denied Thee!
I crucified Thee.

Lo, the Good Shepherd for the sheep is offered;
The slave hath sinned, and the Son hath suffered;
For man’s atonement, while he nothing heedeth,
God intercedeth.

For me, kind Jesus, was Thy incarnation,
Thy mortal sorrow, and Thy life’s oblation;
Thy death of anguish and Thy bitter passion,
For my salvation.

Therefore, kind Jesus, since I cannot pay Thee,
I do adore Thee, and will ever pray Thee,
Think on Thy pity and Thy love unswerving,
Not my deserving.

Words: Johann Heerman, 1630; tr. Robert S. Bridges, 1899.
Tune:Herzliebster Jesu” Johann Crüger, 1640.

Here is the original German text of the hymn:

Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen,
Daß man ein solch scharf Urteil hat gesprochen?
Was ist die Schuld? In was für Missetaten
Bist du geraten?

Du wirst verspeit, geschlagen und verhöhnet,
Gegeißelt und mit Dornen scharf gekrönet,
Mit Essig, als man dich ans Kreuz gehenket,
Wirst du getränket.

Was ist die Ursach’ aller solcher Plagen?
Ach, meine Sünden haben dich geschlagen!
Ich, ach Herr Jesu, habe dies verschuldet,
Was du erduldet.

Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe!
Der gute Hirte leidet für die Schafe,
Die Schuld bezahlt der Herre, der Gerechte,
Für seine Knechte.

Der Fromme stirbt, so recht und richtig wandelt;
Der Böse lebt, so wider Gott misshandelt;
Der Mensch verwirkt den Tod und ist entgangen,
Gott wird gefangen.

Ich war von Fuß auf voller Schand’ und Sünden,
Bis zu dem Scheitel war nichts Gut’s zu finden;
Dafür hätt’ ich dort in der Hölle müßen
Ewiglich büßen.

O große Lieb’, o Lieb’ ohn’ alle Maße,
Die dich gebracht auf diese Marterstraße!
Ich lebte mit der Welt in Lust und Freuden,
Und du mußt leiden.

Ach, großer König, groß zu allen Zeiten,
Wie kann ich g’nugsam solche Treu’ ausbreiten!
Kein menschlich Herze mag sich dies ausdenken,
Was dir zu schenken.

Ich kann’s mit meinen Sinnen nicht erreichen,
Mit was doch dein Erbarmen zu vergleichen;
Wie kann ich dir denn deine Liebestaten
Im Werk erstatten?

Doch ist noch etwas, das dir angenehme:
Wenn ich des Fleisches Lüste dämpf’ und zähme,
Daß sie aufs neu’ mein Herze nicht entzünden
Mit alten Sünden.

Weil aber dies nicht steht in eignen Kräften,
Dem Kreuze die Begierden anzuheften,
So gib mir deinen Geist, der mich regiere,
Zum Guten führe!

Alsdann so werd’ ich deine Huld betrachten,
Aus Lieb’ zu dir die Welt für nichts erachten.
Ich werde mich bemühen, deinen Willen
Stets zu erfüllen.

Ich werde dir zu Ehren alles wagen,
Kein Kreuz nicht achten, keine Schmach noch Plagen,
Nichts von Verfolgung, nichts von Todesschmerzen
Nehmen zu Herzen.

Dies alles, ob’s für schlecht zwar ist zu schätzen,
Wirst du es doch nicht gar beiseite setzen.
In Gnaden wirst du dies von mir annehmen,
Mich nicht beschämen.

Wenn dort, Herr Jesu, wird vor deinem Throne
Auf meinem Haupte stehn die Ehrenkrone,
Da will ich dir, wenn alles wird wohl klingen,
Lob und Dank singen.

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About Noah

musings of a young Catholic aspiring to be faithful to his Lord and God Jesus Christ through His Holy Catholic Church
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