Salve Iesu, Summe Bonus

This hymn forms part IV of the poem “Salve Mundi Salutare” and is dedicated to the Side of Jesus. Traditionally this hymn has been attributed to St. Bernard of Clairvaux, although more recently it has been attributed to Arnulph of Leuven.

IV. Ad Latus

Salve Iesu, summe bonus,
Ad parcendum nimis pronus,
Membra tua macilenta
Quam acerbe sunt distenta
In ramo crucis torrida.

Salve latus Salvatoris,
In quo latet mel dulcoris,
In quo patet vis amoris,
Ex quo scatet fons cruoris,
Qui corda lavat sordida.

Ecce Tibi appropinquo
Parce, Iesu, si delinquo,
Verecunda quidem fronte,
Tamen ad Te veni sponte
Scrutari tua vulnera.

Salve mitis apertura,
De qua venit vena pura;
Porta patens et profunda,
Super rosam rubicunda,
Medela salutifera.

Odor tuus super vinum,
Virus pellens serpentinum,
Potus tuus potus vitae:
Qui sititis, huc venite!
Te, dulce vulnus, aperi!

Plaga rubens aperire,
Fac cor meum te sentire,
Sine me in te transire,
Vellem totus intorire,
Pulsanti pande pauperi.

Ore meo te contingo,
In te cor meum intingo,
Te ardenter ad me stringo,
Te ardenti corde lingo,
Me totum in te traiice!

O quam dulcis sapor iste!
Qui te gustat, Iesu Christe,
Tuo victus a dulcore
Mori posset prae amore
Te unum amans unice.

In hac fossa me reconde,
Infer meum cor profunde,
Ubi iacens incalescat
Et in pace conquiescat,
Nec prorsus quemquam timeat.

Hora mortis meus flatus
Intret, Iesu, tuum latus,
Hic expirans in Te vadat,
Ne hunc leo trux invadat,
Sed apud Te permaneat.

Paul Gerhardt translated this section into German as well in 1609. I have been able to determine thus far if any English translations exist of this section. The German text is as follows.

Ich grüße dich, du frömmster Mann,
Der herzlich gern vergibet.
Wie herzlich weh wird dir getan,
Wie wird dein Leib betrübet!
Es grüßet dich mein ganzer Geist,
Du meines Heilands Seite,
Du edler Quell, aus welchem fleußt
Das Blut, das so viel Leute
Von ihren Sünden wäschet.

Ich mach, Herr Jesu, mich zu dir,
Ach halt mir’s ja zugute,
Und laß mich suchen Trost für mir
In deiner Wunden Blute.
Du werte Wunde, sei gegrüßt,
Du weites Tor der Gnaden,
Daraus sich Blut und Wasser gießt,
Und da all unsern Schaden
Kann abgeholfen werden.

Du reuchst mir süßer als der Wein
Und heilst die Gift der Schlangen,
Du flößest mir das Leben ein
Und stillst des Dursts Verlangen.
Eröffne dich, du liebe Wund,
Und laß mein Herze trinken;
Ist’s müglich, laß mich gar zu Grund
In dir gehn und versinken,
So werd ich mich recht laben.

Mein Mund streckt sich mit aller Kraft,
Damit er dich berühre
Und ich den teuren Lebessaft
Im Mark und Beinen spüre.
Ach wie so süße bist du doch,
Herr Jesu, meinem Herzen!
Wer dich recht liebt, dem wird das Joch
Der bittern Todesschmerzen
Gleich als wie lauter Zucker.

Verbirge mich und schleuß mich ein
In deiner Seiten Höhle!
Hier laß mich still und sicher sein,
Hier wärme meine Seele,
Wann mich der kalte Tod befällt;
Nach mir und meinem Geiste stellt,
So laß in deiner Treue
Mich dann fein ruhig bleiben

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About Noah

musings of a young Catholic aspiring to be faithful to his Lord and God Jesus Christ through His Holy Catholic Church
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